In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 08.02.2026 kam es in einer Obdachlosenunterkunft in Memmingen zu einem gewaltsamen Eifersuchtsdrama. Der Einsatz forderte nicht nur mehrere Streifenbesatzungen der Polizei, sondern endete für fast alle Beteiligten in der Ausnüchterungszelle oder im Krankenhaus.
Blutiger Streit zwischen neuem Partner und Ex
Gegen 04:45 Uhr ging über den Polizeinotruf die Meldung über eine heftige Streitigkeit ein. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten der neue Partner einer 45-jährigen Ukrainerin und ihr Ex-Freund (42) massiv aneinander. Grund für den Streit war offenbar Eifersucht.
Die Situation eskalierte schnell in physische Gewalt:
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Der 42-jährige Ukrainer schlug seinem 33-jährigen Kontrahenten zunächst mit der Faust ins Gesicht.
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Der 33-Jährige setzte sich zur Wehr und schlug mit einem bislang unbekannten Gegenstand auf den Kopf des Älteren ein.
Krankenhaus und Aggressivität: Die Folgen der Tat
Beide Männer zogen sich bei dem Kampf Kopfplatzwunden zu, der 33-Jährige erlitt zudem eine blutige Nase. Beide mussten im Klinikum medizinisch versorgt werden. Da der 33-Jährige jedoch auch nach der Behandlung eine extreme Aggressivität an den Tag legte, wurde er von der Polizei direkt in Gewahrsam genommen.
Vier Personen in polizeilichem Gewahrsam
Der Einsatz gestaltete sich für die Beamten der Polizeiinspektion Memmingen schwierig, da sich die Anwesenden unkooperativ und feindselig zeigten:
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Die Frau (45): Sie störte die polizeilichen Maßnahmen fortlaufend so massiv, dass sie ebenfalls in Gewahrsam verbracht werden musste.
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Der Mitteiler (40): Selbst der Mann, der die Polizei ursprünglich gerufen hatte, landete in der Zelle. Er kündigte an, sofort Straftaten zu begehen, sobald die Beamten den Tatort verlassen würden.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die genauen Hintergründe und der eingesetzte Gegenstand sind nun Teil der polizeilichen Auswertung.









