Am Freitagnachmittag, 06.02.2026 kam es auf der A 96 in Fahrtrichtung München auf Höhe Buchloe zu einer Serie von Auffahrunfällen. Das hohe Verkehrsaufkommen und mangelnder Sicherheitsabstand führten zu einer Kettenreaktion, an der insgesamt fünf Fahrzeuge beteiligt waren.
Erster Unfall durch Bremsmanöver
Die Unfallserie begann, als ein 40-jähriger Ford-Fahrer verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Ein hinter ihm fahrender 34-jähriger VW-Fahrer erkannte die Situation zu spät und prallte aufgrund von zu geringem Sicherheitsabstand in das Heck des Ford.
Gefährliche Kettenreaktion auf der Überholspur
Nur kurze Zeit später forderte der erste Unfall ein weiteres Unglück: Ein 39-jähriger Skoda-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen bremste wegen der vorangegangenen Kollision ab. Während der nachfolgende Mercedes-Fahrer (29) noch rechtzeitig stoppen konnte, raste ein 19-jähriger VW-Fahrer fast ungebremst in das Stauende.
Die Wucht dieses Aufpralls war so massiv, dass alle drei Fahrzeuge ineinandergeschoben wurden. Der Wagen des 19-jährigen Unfallverursachers kam erst rechts von der Fahrbahn an einer Böschung zum Stillstand.
Verletzte und hoher Sachschaden
Der 19-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Bilanz des Nachmittags:
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Zwei Pkw waren so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.
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Die Freiwillige Feuerwehr Buchloe sicherte die Unfallstellen und leitete den Verkehr vorbei.
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Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 23.000 Euro geschätzt.
Durch die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme kam es auf der A 96 in Richtung München zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Autobahnpolizei mahnt in diesem Zusammenhang erneut zur Einhaltung des nötigen Sicherheitsabstands – besonders bei dichtem Reiseverkehr.









