Am Donnerstagvormittag, 05.02.2026 kam es im Schwangauer Ortsteil Waltenhofen zu einer gefährlichen Irrfahrt, die glücklicherweise ohne Personenschaden endete. Ein 86-jähriger Autofahrer verursachte massiven Sachschaden, nachdem er die Orientierung verloren hatte.
100 Meter Irrfahrt über den Gehweg
Nach Berichten der Polizei Füssen befuhr der Senior mit seinem Wagen etwa 100 Meter lang den Gehweg einer Wohnanlage. Dabei fegte er mehrere Laternen sowie Büsche und Sträucher nieder. Eine aufmerksame Anwohnerin beobachtete die riskante Fahrt und alarmierte umgehend die Polizei. Zudem gelang es ihr, den Unfallfahrer bis zum Eintreffen der Beamten anzuhalten.
Hoher Sachschaden und Orientierungslosigkeit
Der Gesamtschaden an der Wohnanlage und der Infrastruktur wird im hohen vierstelligen Bereich geschätzt. Dass zu diesem Zeitpunkt keine Fußgänger auf dem Gehweg unterwegs waren, verhinderte vermutlich eine Tragödie.
Gegenüber den Polizisten gab der 86-Jährige an, er habe sich lediglich verfahren und die massiven Zusammenstöße mit den Laternen überhaupt nicht bemerkt. Die Beamten stellten im Gespräch jedoch eine deutliche Orientierungslosigkeit fest. Die körperliche und geistige Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen war offensichtlich nicht mehr gegeben.
Strafverfahren und Führerscheinentzug
Die Konsequenzen folgten auf dem Fuß:
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Die Polizei unterband die Weiterfahrt sofort.
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Der Führerschein wurde an Ort und Stelle sichergestellt.
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Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Dieser Vorfall unterstreicht erneut die Diskussion um die Fahrtüchtigkeit im hohen Alter, insbesondere wenn eine Eigen- oder Fremdgefährdung vorliegt.









