Am vergangenen Donnerstag, 05.02.2026 bewiesen die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Memmingen bei einer Routinekontrolle in Heimertingen erneut den richtigen Riecher. Sie stoppten einen Autofahrer, der mit einer erheblichen Menge Alkohol im Blut unterwegs war.
Deutlicher Alkoholgeruch bei der Kontrolle
Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle hielten die Fahnder den Wagen eines 47-jährigen Deutschen an. Bereits zu Beginn des Gesprächs nahmen die Polizisten einen starken Alkoholgeruch wahr, der vom Fahrer ausging. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht sofort: Das Gerät zeigte einen Wert von über 1,1 Promille an.
Absolute Fahruntüchtigkeit: Blutentnahme angeordnet
Ab einem Wert von 1,1 Promille spricht man im deutschen Verkehrsrecht von der sogenannten absoluten Fahruntüchtigkeit. In diesem Bereich handelt es sich nicht mehr nur um eine Ordnungswidrigkeit, sondern um eine Straftat.
Um den exakten Blutalkoholwert gerichtsverwertbar festzustellen, ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Zudem wurden folgende Maßnahmen unmittelbar vor Ort getroffen:
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Die Weiterfahrt wurde unterbunden.
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Die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt, um eine Fortsetzung der Fahrt zu verhindern.
Strafverfahren eingeleitet
Gegen den 47-Jährigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. In der Regel drohen bei solchen Werten nicht nur empfindliche Geldstrafen, sondern auch der Entzug der Fahrerlaubnis für mehrere Monate sowie Punkte in Flensburg.
Die Polizei betont in diesem Zusammenhang erneut die Gefahren von Alkohol am Steuer. Schon geringe Mengen beeinträchtigen das Reaktionsvermögen massiv und gefährden alle Verkehrsteilnehmer.









