Ein Fall von sogenanntem „Romance Scamming“ (Liebesbetrug im Internet) beschäftigt derzeit die Polizei in Halblech. Eine 52-jährige Frau wurde über Monate hinweg von einem unbekannten Täter manipuliert und um einen hohen Geldbetrag gebracht.
Von Facebook zu WhatsApp: Die perfide Masche der Betrüger
Alles begann im August 2025, als die Frau über Facebook einen bislang unbekannten Mann kennenlernte. Was zunächst wie eine harmlose Bekanntschaft wirkte, entwickelte sich schnell zu einem intensiven Kontakt. Die Kommunikation wurde kurz darauf auf WhatsApp verlagert – eine typische Vorgehensweise von Betrügern, um die Sicherheitsmechanismen sozialer Netzwerke zu umgehen und eine vermeintliche Intimität aufzubauen.
Vorgetäuschte Geldsorgen führen zu hohen Verlusten
Nachdem der Täter über Wochen das Vertrauen der Frau gewonnen hatte, schlug er im Oktober 2025 erstmals zu. Unter dem Vorwand angeblicher Geldsorgen bat er die 52-Jährige um finanzielle Unterstützung.
In der Hoffnung, ihrem Bekannten aus einer Notlage zu helfen, überwies die Geschädigte mehrfach Geld. Bis Januar 2026 folgten insgesamt vier Zahlungen:
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Gesamtschaden: 6.150 Euro
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Zielkonten: Diverse nationale und ausländische Kontoverbindungen.
Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintermännern und den Geldflüssen dauern derzeit noch an.
So schützen Sie sich vor Love-Scamming
Die Polizei warnt immer wieder vor dieser emotionalen Betrugsmasche. Die Täter nutzen geschickt die Einsamkeit oder Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus.
Beachten Sie diese Warnsignale:
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Schnelle Liebesgeständnisse: Die Täter sprechen oft schon nach kürzester Zeit von der großen Liebe oder Heiratsplänen.
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Forderung von Geld: Sobald die Sprache auf Geldüberweisungen, Steam-Karten oder Kryptowährungen fällt, ist höchste Vorsicht geboten.
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Ausländische Konten: Forderungen nach Überweisungen auf Konten im Ausland sind ein klares Indiz für Betrug.
Tipp der Redaktion: Geben Sie niemals Geld an Personen, die Sie noch nie persönlich getroffen haben. Sollten Sie Opfer geworden sein, brechen Sie sofort den Kontakt ab und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.









