Randale in Memmingen: Angriffe auf Polizisten und Klinikpersonal – Beamter durch Biss verletzt

-

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 03./04.02.2026 kam es im Stadtgebiet von Memmingen zu zwei heftigen Vorfällen, bei denen Polizeibeamte angegriffen und verletzt wurden. Sowohl in einem Wohnviertel als auch im örtlichen Klinikum eskalierte die Situation durch aggressive Randalierer.

Gewalt in der Dirrstraße: Schlag ins Gesicht

Gegen 22:40 Uhr erreichten die Einsatzzentrale mehrere Notrufe aus der Dirrstraße. Ein 31-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses versuchte dort, gewaltsam eine fremde Wohnungstür aufzubrechen. Als die alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Memmingen eintrafen, schlug die Aggression des Mannes sofort gegen die Beamten um.

Der 31-Jährige verpasste einem Polizisten einen Schlag ins Gesicht. Nur durch das zu Boden bringen und Fesseln konnte der Angreifer gebändigt werden. Aufgrund von Kreislaufproblemen wurde der Mann unter Polizeibegleitung in ein Klinikum gebracht, doch auch dort gab er keine Ruhe: Er riss sich von der Fixierung im Krankenbett los, schlug erneut um sich und beleidigte Polizisten sowie die anwesenden Ärzte.

Biss-Attacke in der Notaufnahme

Wenige Stunden später, gegen 04:15 Uhr, gab es erneut Alarm im Klinikum Memmingen. In der Notaufnahme randalierte ein 59-jähriger Deutscher. Auch dieser Mann zeigte sich beim Eintreffen der Polizei sofort hochgradig aggressiv.

Während die Beamten versuchten, den Mann zu fixieren, eskalierte die Gewalt: Der 59-Jährige biss einem Polizeibeamten in den Daumen. Der Beamte erlitt dabei leichte Verletzungen.

Schwere rechtliche Konsequenzen

Die beiden Männer müssen sich nun in umfangreichen Ermittlungsverfahren verantworten. Die Liste der Vorwürfe ist lang:

  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

  • Körperverletzung

  • Beleidigung

Beide Vorfälle unterstreichen die zunehmende Gewaltbereitschaft, mit der Einsatzkräfte und medizinisches Personal im Dienst konfrontiert werden.

spot_img