Beamten der Bayerischen Grenzpolizei gelang am Dienstag, 03.02.2026 ein bedeutender Schlag gegen mutmaßliche Finanzdelikte. Bei einer routinemäßigen Kontrolle auf der Bundesautobahn A3 im Raum Passau entdeckten die Fahnder eine hohe Bargeldsumme, deren Herkunft nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen ist.
Schleierfahndung auf der A3: 35.000 Euro im Fahrzeuginneren
Gegen 11:45 Uhr stoppten Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau einen Pkw für eine genauere Überprüfung. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs stießen die Beamten auf insgesamt rund 35.000 Euro in bar. Das Geld war im Inneren des Wagens deponiert.
Verdacht der Geldwäsche erhärtet sich
Der 22-jährige Fahrer, ein syrischer Staatsangehöriger, konnte den Beamten vor Ort keine plausible Erklärung für das Mitführen dieser erheblichen Geldmenge liefern. Da kein legaler Herkunftsnachweis erbracht werden konnte und die Umstände der Beförderung Fragen aufwarfen, erhärtete sich für die Beamten der Verdacht der Geldwäsche.
Die Konsequenzen vor Ort:
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Sicherstellung: Die gesamten 35.000 Euro wurden von der Polizei beschlagnahmt.
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Ermittlungsverfahren: Es wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet.
Kriminalpolizei Passau übernimmt den Fall
Nach der Sicherstellung des Bargelds hat die Kriminalpolizeiinspektion Passau die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Spezialisten prüfen nun die Herkunft der Banknoten und untersuchen, ob das Geld aus illegalen Quellen stammt oder für kriminelle Geschäfte verwendet werden sollte.
Dieser Fall unterstreicht erneut die Bedeutung der Schleierfahndung an den bayerischen Autobahnen, um grenzüberschreitende Kriminalität und illegale Finanzströme effektiv zu bekämpfen.




