Am späten Montagnachmittag, 02.02.2026 ereignete sich auf der B19 bei Kempten ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem ein enormer Sachschaden entstand. Ein Fahrfehler beim Abbiegen führte zu einer Kettenreaktion, in die insgesamt drei Fahrzeuge verwickelt wurden.
Vorfahrt missachtet: Heftiger Aufprall an der Einmündung
Ein 30-jähriger Pkw-Fahrer war auf der B19 von Kempten in Richtung Waltenhofen unterwegs. An der Einmündung zur Oberen Eicher Straße beabsichtigte er nach links abzubiegen. Dabei übersah er jedoch den entgegenkommenden Verkehr.
Eine 35-jährige Autofahrerin, die stadteinwärts fuhr, hatte keine Chance mehr auszuweichen. Ihr Fahrzeug prallte mit voller Wucht gegen die Beifahrerseite des abbiegenden Wagens.
Kettenreaktion und drei Totalschäden
Die Wucht der Kollision war so groß, dass das Verursacherfahrzeug unkontrolliert weitergeschleudert wurde. Es prallte gegen den Audi einer 79-jährigen Frau, die zu diesem Zeitpunkt im Einmündungsbereich der Oberen Eicher Straße wartete.
Die Bilanz des Unfalls ist verheerend:
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Verletzungen: Die 35-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert.
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Sachschaden: Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf über 55.000 Euro.
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Totalschaden: An allen drei beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppdienste von der Unfallstelle entfernt werden.
Verkehrsbehinderungen auf der B19
Aufgrund der Bergungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme kam es im Bereich der B19 und der Oberen Eicher Straße am späten Nachmittag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei Kempten hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.








