In der Nacht von Montag auf Dienstag, 03.02.2026 ereignete sich in einem Logistikbetrieb in der Fraunhoferstraße in Memmingen ein folgenschwerer Arbeitsunfall. Ein erfahrener Mitarbeiter zog sich dabei schwere Verletzungen zu, als er bei Ladearbeiten verunglückte.
Sturz nach Kollision mit Mauervorsprung
Gegen Mitternacht war ein 62-jähriger Arbeiter in der Speditionshalle damit beschäftigt, Waren mit einer sogenannten Aufsitzameise (einem elektrischen Hubwagen für Mitfahrer) zu transportieren. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei schätzte der Mann beim Rangieren einen Mauervorsprung falsch ein.
Die transportierte Palette blieb an dem Mauerwerk hängen. Durch den abrupten Aufprall verlor der 62-Jährige das Gleichgewicht und stürzte mit voller Wucht von dem Arbeitsgerät auf den Hallenboden.
Schwerer Bruch: Notarzteinsatz in der Fraunhoferstraße
Der Sturz hatte dramatische Folgen: Der Mann zog sich einen offenen Bruch am Sprunggelenk zu. Die alarmierten Rettungskräfte versorgten den Verletzten noch vor Ort, bevor er zur operativen Behandlung in ein nahegelegenes Klinikum transportiert wurde.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Beamte der Polizeiinspektion Memmingen haben den Unfallort noch in der Nacht untersucht. Die Ermittlungen zum Hergang ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder technische Defekte am Arbeitsgerät. Es wird von einem tragischen Eigenunfall ausgegangen.
Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig höchste Konzentration im hektischen Speditionsalltag ist, insbesondere beim Fahren von Flurförderzeugen in engen Lagerbereichen.









