Unfall in Durach: 13-Jähriger verletzt sich durch Feuerwerk – Polizei warnt vor unterschätzter Gefahr

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Am Freitagabend, 30.01.2026 kam es im Bereich eines Kinderspielplatzes in Durach zu einem schmerzhaften Zwischenfall mit Pyrotechnik. Ein 13-jähriger Junge verletzte sich beim Hantieren mit Feuerwerkskörpern und musste medizinisch versorgt werden.

Verletzungen an Hand und Gesicht

Nach ersten Erkenntnissen hantierte der Jugendliche mit sogenannten erlaubnisfreien Feuerwerkskörpern (Kategorie F1, wie z. B. Wunderkerzen oder Knallerbsen). Doch auch diese vermeintlich harmlosen Artikel können bei unsachgemäßer Verwendung gefährlich werden: Der 13-Jährige zog sich durch die Zündung leichte Verletzungen an der Hand sowie im Gesicht zu.

Eine zufällig anwesende, hilfsbereite Lehrerin reagierte sofort, nahm sich des Jungen an und brachte ihn sicher zu seiner Mutter. Zur weiteren Abklärung und Behandlung der Brandverletzungen begab sich der Jugendliche im Anschluss in das Krankenhaus Kempten.

Polizei Kempten warnt: „Erlaubnisfrei“ bedeutet nicht „ungefährlich“

Die Polizei Kempten nimmt diesen Vorfall zum Anlass, eine deutliche Warnung auszusprechen. Auch wenn bestimmte Feuerwerkskörper das ganze Jahr über frei verkäuflich sind und oft als „Jugendfeuerwerk“ bezeichnet werden, bleibt ein Restrisiko.

Wichtige Sicherheitshinweise der Polizei:

  • Gebrauchsanweisung lesen: Auch kleine Feuerwerksartikel müssen korrekt gehandhabt werden.

  • Sicherheitsabstand einhalten: Pyrotechnik niemals direkt am Körper oder im Gesicht zünden.

  • Aufsichtspflicht: Eltern sollten ihre Kinder im Umgang mit Feuerwerk unterweisen und beaufsichtigen.

  • Qualität prüfen: Nur Artikel mit offizieller CE-Kennzeichnung verwenden.

Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass die Hitzeentwicklung und die chemische Reaktion von Feuerwerk oft unterschätzt werden. Glücklicherweise kam der 13-Jährige in diesem Fall mit leichten Verletzungen davon.

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