Am Mittwochvormittag, 28.01.2026 kam es auf der Autobahn A7 auf Höhe von Wolfertschwenden zu einem Verkehrsunfall, der deutlich zeigt, wie gefährlich kurze Momente der Ablenkung sein können. Ein technischer Defekt im Display führte indirekt zu einer heftigen Kollision.
Ablenkung durch Bordcomputer
Ein 21-jähriger Autofahrer war auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Füssen unterwegs, als in seinem Fahrzeug plötzlich eine technische Warnmeldung aufleuchtete. Der junge Mann konzentrierte sich für einen Moment auf die Anzeige im Cockpit und verlor dabei den vor ihm fließenden Verkehr aus den Augen.
Infolgedessen übersah er einen vorausfahrenden Lastwagen eines 60-jährigen Fahrers. Es kam zum heftigen Auffahrunfall, bei dem im Pkw des 21-Jährigen die Airbags auslösten.
Hoher Sachschaden, aber keine Verletzten
Trotz der Wucht des Aufpralls gab es glücklicherweise keine Personenschäden zu beklagen. Beide Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Die Bilanz der Sachschäden ist jedoch beträchtlich:
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Pkw: Der Wagen wurde im Frontbereich massiv beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Er musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.
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Lkw: Am Lastwagen entstand Sachschaden im Heckbereich.
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Gesamtschaden: Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 15.000 Euro.
Warnung der Polizei: Sicherheit vor Technik
Die Autobahnpolizei nimmt diesen Vorfall zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass auch fahrzeugeigene Systeme wie Warnmeldungen oder Navigationsgeräte eine erhebliche Ablenkungsquelle darstellen. Im Falle von Fehlermeldungen während der Fahrt sollte die Geschwindigkeit reduziert und – falls nötig – der nächste Parkplatz angesteuert werden, um die Meldung sicher zu prüfen.
Während der Bergungsarbeiten kam es auf der A7 in Richtung Süden zeitweise zu leichten Verkehrsbehinderungen.








