Am Mittwoch, den 28.01.2026, sorgte ein kleiner Fahrgast für einen großen Polizeieinsatz mit Herz am Bahnhof Buchloe. Ein neunjähriger Junge war allein im ICE von München nach Zürich unterwegs – allerdings völlig unfreiwillig.
Ziel verfehlt: Statt München-Umland Richtung Schweiz
Der Schüler wollte eigentlich nach der Schule den kurzen Heimweg zu seinem Wohnort unweit von München antreten. Doch beim Einstieg am Bahnhof unterlief ihm ein folgenschwerer Fehler: Er verwechselte die Züge und landete im Fernverkehrszug Richtung Schweiz.
Das Zugpersonal bemerkte den alleinreisenden Jungen ohne Begleitung und verständigte umgehend die Einsatzkräfte. Da der ICE als nächstes in Buchloe hielt, warteten dort bereits die Beamten der örtlichen Dienststelle.
Polizeidienststelle als Zwischenstopp
Die Polizisten nahmen den jungen Reisenden in Empfang und brachten ihn erst einmal in Sicherheit auf die Wache. Während sich die Beamten vor Ort um den Neunjährigen kümmerten und ihn beruhigten, wurden die Eltern über den Verbleib ihres Sohnes informiert.
Erleichtertes Wiedersehen in Buchloe
Die sichtlich besorgten Eltern machten sich sofort auf den Weg ins Allgäu. Nach kurzer Zeit konnten sie ihren Sohn auf der Dienststelle in Buchloe wohlbehalten in die Arme schließen. Dank der Aufmerksamkeit der Bahnmitarbeiter und der schnellen Hilfe der Polizei endete die unfreiwillige Irrfahrt des Schülers ohne weitere Zwischenfälle.
Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig aufmerksame Mitmenschen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sind, um Kindern in Notlagen schnell und unbürokratisch zu helfen.







