Am Dienstagabend, 27.01.2026 kam es in der Reinhartser Straße in Kempten zu einem gemeinsamen Einsatz von Rettungsdienst und Polizei. Was als rein medizinischer Notfall begann, erforderte kurzzeitig die Unterstützung der Beamten zur Sicherung der Einsatzstelle.
Rettungsdienst fordert Polizeischutz an
Die Rettungskräfte waren ursprünglich zur medizinischen Versorgung einer Patientin in ein Wohnhaus gerufen worden. Vor Ort trafen sie auf einen 34-jährigen deutschen Mitbewohner der Frau. Da der Mann ein Messer bei sich trug, verständigte das Rettungspersonal vorsorglich die Polizei, um eine sichere Behandlung der Patientin zu gewährleisten.
Keine Bedrohungslage: Situation schnell geklärt
Beim Eintreffen der Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kempten beruhigte sich die Situation umgehend. Die Beamten stellten klar, dass der 34-Jährige zu keiner Zeit Drohungen gegen die Sanitäter oder andere Personen ausgesprochen hatte.
Auf ausdrückliche Aufforderung der Polizisten legte der Mann das Messer sofort weg und verhielt sich kooperativ.
Versorgung der Patientin ohne Zwischenfälle
Nachdem die Sicherheit der Einsatzkräfte gewährleistet war, konnte der Rettungsdienst die medizinische Versorgung der Patientin wie geplant fortsetzen. Da kein strafbares Verhalten vorlag, kam es zu keinen weiteren polizeilichen Maßnahmen oder Anzeigen.
Der Vorfall unterstreicht jedoch die Sensibilität von Rettungseinsätzen, bei denen Eigenschutz und Vorsicht für Sanitäter und Notärzte stets an oberster Stelle stehen.









