Drogen-Razzia in Wangen: 39-Jähriger nach Fund von Kokain und Ecstasy in Untersuchungshaft

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Ein empfindlicher Schlag gegen die regionale Drogenszene: Nach intensiven Ermittlungen der Polizei Wangen im Allgäu sitzt ein 39-jähriger Tatverdächtiger wegen bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in Untersuchungshaft.

Ermittlungen führen zu großem Drogenfund

Die Ermittlungsgruppe Rauschgift des Polizeireviers Wangen hatte den Mann bereits seit längerer Zeit im Visier. Hintergrund waren Hinweise, wonach der 39-Jährige im Rahmen eines anderen Verfahrens bereits versucht haben soll, mehrere hundert Gramm Kokain sowie rund 1.000 Ecstasy-Tabletten zum Verkauf anzubieten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde schließlich ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Mannes erwirkt und am Dienstag, den 20. Januar 2026, vollstreckt.

Drogen im Wert von 25.000 Euro sichergestellt

Bei der Durchsuchung stießen die Beamten auf ein umfangreiches Drogenlager. Sichergestellt wurden unter anderem:

  • Mehrere hundert Gramm Amphetamin

  • Mehrere hundert Ecstasy-Tabletten

  • Erhebliche Mengen Haschisch und Kokain

Der Gesamtwert der aufgefundenen Substanzen wird von der Polizei auf rund 25.000 Euro geschätzt. Neben den Drogen fanden die Ermittler auch mehrere hundert Euro Bargeld, das vermutlich aus Verkäufen stammt.

Bewaffneter Drogenhandel: Griffbereites Messer gefunden

Besonders schwer wiegt der Vorwurf des bewaffneten Handeltreibens. Unmittelbar bei den Betäubungsmitteln entdeckten die Polizisten ein griffbereites Messer. Da Drogenhändler, die Waffen zur Absicherung ihrer Geschäfte bereithalten, rechtlich besonders streng belangt werden, verschärft dieser Fund die Lage für den Beschuldigten massiv.

Haftbefehl erlassen

Der deutsche Staatsangehörige wurde am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde der Untersuchungshaftbefehl wegen dringenden Tatverdachts in Vollzug gesetzt. Der Mann wurde unmittelbar in eine Justizvollzugsanstalt (JVA) eingeliefert.

Die Ermittlungen der Ermittlungsgruppe Rauschgift dauern an, um mögliche Hintermänner oder weitere Abnehmerstrukturen aufzudecken.

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