Am Freitagvormittag, 23.01.2026 kam es auf der Bundesautobahn 7 (A7) in Fahrtrichtung Füssen zu massiven Verkehrsbehinderungen. Kurz nach der Anschlussstelle Altenstadt ereigneten sich gleich zwei aufeinanderfolgende Unfälle, die einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslösten.
Erstunfall verursacht Sachschaden – Folgecrash fordert Verletzte
Die Unfallserie begann mit einem Auffahrunfall auf der linken Fahrspur, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Während es hier glücklicherweise bei einem reinen Sachschaden von rund 35.000 Euro blieb, löste die Situation kurz darauf einen weitaus schwereren Folgeunfall aus.
Eine 39-jährige Autofahrerin erkannte das Stauende bzw. die Unfallsituation zu spät. Sie prallte mit hoher Geschwindigkeit auf den Opel Corsa einer 27-Jährigen auf. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass der Corsa auf einen davor stehenden Skoda geschoben wurde. Doch damit nicht genug: Der Wagen der 39-jährigen Unfallverursacherin schleuderte nach dem ersten Aufprall zudem seitlich gegen einen Lastwagen, der auf der rechten Fahrspur unterwegs war.
Drei Verletzte und hoher Sachschaden
Die Bilanz des zweiten Unfalls ist erschreckend:
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Drei Personen erlitten leichte Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
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Es entstand ein zusätzlicher Sachschaden von über 30.000 Euro.
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Der Opel Corsa und der Pkw der Verursacherin waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Vollsperrung und Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr
Zur Versorgung der Verletzten und zur sicheren Bergung der Trümmerteile musste die Feuerwehr Altenstadt die Fahrbahn in Richtung Süden für etwa zwei Stunden komplett sperren. Um ein Verkehrschaos zu verhindern, leiteten die Einsatzkräfte den fließenden Verkehr über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei.
Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Im Fokus steht dabei die Unachtsamkeit der 39-jährigen Fahrerin, die das Stauende zu spät bemerkte.









