Am frühen Donnerstagnachmittag, 22.01.2026 kam es auf der Bundesautobahn 96 im Bereich Weißensberg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein Fehler beim Fahrstreifenwechsel löste eine Kettenreaktion aus, die eine Verletzte und erheblichen Sachschaden forderte.
Spurwechsel mit Folgen
Gegen Mittag wollte eine 57-jährige Autofahrerin an der Anschlussstelle Sigmarszell auf die A 96 in Richtung Lindau auffahren. Beim Wechsel vom Beschleunigungsstreifen direkt auf die linke Fahrspur unterlief ihr jedoch ein entscheidender Fehler: Sie übersah den herannahenden Pkw einer 43-Jährigen, die sich bereits auf der Überholspur befand.
Kontrollverlust und Aufprall gegen Lkw
Die 43-Jährige reagierte sofort mit einer Vollbremsung, um eine direkte Kollision zu vermeiden. Dabei verlor sie jedoch die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen prallte zunächst mit voller Wucht gegen die linke Leitplanke und wurde von dort unkontrolliert zurück über die Fahrbahnen geschleudert.
Dort kollidierte der Pkw schließlich mit dem Auflieger eines Lastwagens, der von einem 50-jährigen Fahrer auf dem rechten Fahrstreifen gelenkt wurde.
Verletzungen und Sachschaden
Die 43-jährige Fahrerin des geschleuderten Pkw erlitt bei dem Unfall zum Glück nur leichte Verletzungen. Sie wurde vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in das Krankenhaus Lindau gebracht. Die Unfallverursacherin sowie der Lkw-Fahrer blieben unverletzt.
Die Bilanz des Unfalls ist dennoch schwerwiegend:
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An dem Pkw der 43-Jährigen entstand ein Totalschaden.
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Der Sachschaden am Lkw-Auflieger wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
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Die Leitplanke wurde auf mehreren Metern beschädigt.
Ermittlungsverfahren eingeleitet
Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Gegen die 57-jährige Frau wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall eingeleitet. Durch die Bergungsarbeiten kam es auf der A 96 zeitweise zu Behinderungen.









