Am Donnerstagmorgen, den 22.01.2026, ereignete sich in einem Speditionsbetrieb im Bad Grönenbacher Ortsteil Thal ein schwerer Betriebsunfall. Ein 38-jähriger Mitarbeiter zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu, als er bei Ladearbeiten von schweren Paketen getroffen wurde.
Unfallursache: Verkantetes Arbeitsgerät
Gegen 08:30 Uhr war der Lagerist damit beschäftigt, einen Lkw zu entladen. Hierbei nutzte er ein elektrisches Flurförderfahrzeug – im Fachjargon auch als „elektrische Ameise“ bekannt –, um mehrere Paletten zu bewegen. Nach polizeilichen Informationen verkantete das Arbeitsgerät beim Anfahren derart unglücklich, dass eine der Paletten das Gleichgewicht verlor und umkippte.
Lagerist von Ladung eingeklemmt
Die Folgen waren fatal: Mehrere Pakete stürzten von der kippenden Palette herab. Der 38-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde zwischen der Rückwand seines Arbeitsgeräts und der herabstürzenden Ladung eingeklemmt.
Dabei erlitt der Mann Verletzungen im Kopf- und Rumpfbereich. Aufgrund der Schwere des Verletzungsbildes forderten die Rettungskräfte vor Ort einen Rettungshubschrauber an, der den Verunglückten zur spezialmedizinischen Versorgung in eine Klinik flog.
Zustand des Verletzten
Ersten Erkenntnissen zufolge sind die Verletzungen glücklicherweise nicht so lebensgefährlich wie unmittelbar nach dem Unfall befürchtet. Dennoch wird der 38-Jährige vorsorglich auf der Intensivstation überwacht, um weitere Komplikationen auszuschließen.
Die zuständige Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Wie bei Betriebsunfällen dieser Art üblich, wird auch geprüft, ob alle Sicherheitsvorschriften am Arbeitsplatz eingehalten wurden oder ob ein technischer Defekt am Flurförderzeug vorlag.









