Großeinsatz am Bahnhof Füssen: Rauchentwicklung löst Evakuierung von Arztpraxen und Geschäften aus

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Ein technischer Defekt hat am Donnerstagmorgen, den 22. Januar 2026, für einen Großeinsatz von Rettungskräften am Bahnhof Füssen gesorgt. Gegen 08:42 Uhr schrillten die Alarmglocken, nachdem im oberen Stockwerk des Gebäudekomplexes eine deutliche Rauchentwicklung wahrgenommen wurde.

Sicherheits-Evakuierung von Patienten und Kunden

Da sich im Bahnhofsgebäude neben den Bahneinrichtungen auch zahlreiche Arztpraxen und Geschäfte befinden, handelten die Einsatzkräfte konsequent: Das gesamte Gebäude wurde vorsorglich geräumt. Betroffen von der Evakuierung waren zahlreiche Patienten, Praxis-Mitarbeiter sowie Kunden der Einzelhandelsgeschäfte.

Augenzeugen berichteten von einem ruhigen und geordneten Ablauf der Räumung. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab, um den anfahrenden Kräften Platz zu machen.

Ursache: Kabelbrand an der Lüftungsanlage

Die herbeigeeilten Feuerwehren aus Füssen und Schwangau konnten die Ursache unter schwerem Atemschutz schnell lokalisieren. Ein Kabelbrand an einer Lüftungsanlage im Obergeschoss hatte den dichten Rauch ausgelöst. Ein offenes Feuer war glücklicherweise nicht entstanden, sodass die Situation rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte.

Entwarnung nach knapp 30 Minuten

Bereits gegen 09:15 Uhr gab die Einsatzleitung Entwarnung. Die evakuierten Personen konnten in ihre Praxen und Arbeitsplätze zurückkehren. Lediglich ein Treppenhaus blieb aufgrund laufender Entlüftungsmaßnahmen kurzzeitig gesperrt.

Nach Angaben der Polizei wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Neben den Feuerwehren waren auch der Rettungsdienst und mehrere Streifen der Polizei vor Ort im Einsatz. Der Bahnbetrieb wurde durch den Vorfall nach ersten Erkenntnissen nur minimal beeinträchtigt.

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