Eskalation in Lindau: 65-jährige Patientin attackiert Rettungskräfte und bespuckt Polizistin

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Am Mittwochmorgen, 21.01.2026 kam es in der Kemptener Straße in Lindau zu einem verstörenden Vorfall, bei dem Hilfeleistungen in Gewalt umschlugen. Was als medizinischer Notfall begann, endete in einer massiven Auseinandersetzung mit Rettungskräften und der Polizei.

Von der Ohnmacht zur Aggression

Die Besatzung eines Rettungswagens war am Morgen zu einer 65-jährigen Deutschen gerufen worden, die zuvor ohnmächtig geworden war. Doch als die Sanitäter mit der medizinischen Behandlung beginnen wollten, schlug die Situation unvermittelt um: Die Frau leistete heftige Gegenwehr und verletzte dabei eine Rettungssanitäterin an der rechten Schulter.

Bissversuch und Spuck-Attacke gegen Polizeibeamte

Aufgrund der massiven Widerstände wurde die Polizeiinspektion Lindau zur Unterstützung angefordert. Beim Eintreffen der Streife zeigte sich die 65-Jährige jedoch völlig unbeeindruckt und steigerte ihre Aggressivität. Sie versuchte, einem Polizeibeamten in den Unterarm zu beißen, woraufhin ihr Handfesseln angelegt werden mussten.

Doch auch damit war die Situation nicht bereinigt:

  • Die Frau versuchte, die Beamten während der Fesselung mit Tritten zu treffen.

  • Zur Eigensicherung mussten daraufhin auch ihre Beine fixiert werden.

  • Während des gesamten Einsatzes stieß sie fortlaufend Beleidigungen aus.

  • Der traurige Höhepunkt: Die Patientin spuckte einer Beamtin direkt ins Gesicht.

Konsequenzen und Strafverfahren

Nachdem die Frau fixiert worden war, wurde sie unter polizeilicher Begleitung zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus verbracht. Die rechtlichen Folgen für die 65-Jährige sind jedoch erheblich. Die Polizei hat Ermittlungen wegen folgender Delikte eingeleitet:

  • Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (und gleichgestellte Personen wie Rettungskräfte)

  • Körperverletzung

  • Beleidigung

Dieser Vorfall reiht sich leider in eine Serie von Übergriffen auf Einsatzkräfte ein, die im Dienst für das Gemeinwohl oft ihre eigene Gesundheit riskieren.

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