Am Dienstagnachmittag, 20.01.2026 ereignete sich in Biberach ein kostspieliger Verkehrsunfall mit einem Einsatzfahrzeug. Auf dem Zeppelinring krachte ein Rettungswagen in das Heck eines Geländewagens. Obwohl es keine Verletzten gab, ist der entstandene Sachschaden immens.
Auffahrunfall am Zebrastreifen
Gegen 14:15 Uhr war eine 46-jährige Frau mit ihrem Land Rover auf dem Zeppelinring in Richtung Waldseer Straße unterwegs. Auf Höhe der Danzigbrücke verhielt sich die Fahrerin vorbildlich: Sie hielt an einem Fußgängerüberweg an, um einem Passanten das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.
Ein nachfolgender 44-jähriger Fahrer eines Mercedes Sprinter (Rettungswagen) bemerkte den Bremsvorgang offenbar zu spät. Laut Polizeibericht war der Fahrer wohl einen Moment unaufmerksam und prallte mit voller Wucht gegen das Heck des stehenden Range Rovers.
Hoher Sachschaden – Rettungswagen nicht mehr fahrbereit
Glücklicherweise blieb es bei dem Zusammenstoß bei einem reinen Blechschaden; weder die Autofahrerin noch die Besatzung des Rettungswagens wurden verletzt. Dennoch fallen die finanziellen Folgen schwer ins Gewicht:
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Die Polizei schätzt den Schaden am Rettungswagen auf ca. 30.000 Euro. Das Fahrzeug war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
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Der Schaden am Land Rover wird auf rund 20.000 Euro beziffert.
Bisher ist nicht bekannt, ob der Rettungswagen zum Unfallzeitpunkt im Rahmen einer Krankentransportfahrt unterwegs war oder ob sich Patienten an Bord befanden. Die Polizei Biberach hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.








