In Landshut beschäftigt ein respektloser und provokanter Vorfall die Ermittler des Staatsschutzes. Am frühen Montagabend, den 19.01.2026, wurden an einer Moschee in der Benzstraße gezielt Schlachtabfälle deponiert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Tatort Moschee: Schweinereste im Garten und Briefkasten
Gegen 17:40 Uhr schlug der bislang unbekannte Täter zu. Nach derzeitigem Ermittlungsstand brachte der Mann Überreste eines Schweines auf dem Gelände der Glaubenseinrichtung aus. Dabei ging er offenbar planvoll vor:
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Die Abfälle wurden auf einem Gartenhäuschen für Geräte platziert.
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Weitere Reste wurden im Garten verteilt.
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Sogar im Briefkasten der Moschee fanden sich Schlachtabfälle.
Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen
Da es sich bei dem Ziel des Angriffs um eine religiöse Einrichtung handelt und die Art der Abfälle (Schwein) auf eine gezielte Beleidigung oder Provokation hindeutet, hat das Kommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Landshut den Fall übernommen. Ermittelt wird wegen des Verdachts einer politisch motivierten Straftat.
Zeugenaufruf: Wer hat den Verdächtigen beobachtet?
Der Vorfall ereignete sich kurz vor 18:00 Uhr, einer Zeit, zu der im Bereich der Benzstraße durchaus noch Passanten oder Verkehrsteilnehmer unterwegs gewesen sein könnten. Die Polizei sucht nach einem Mann, der sich zu diesem Zeitpunkt verdächtig im Bereich der Moschee aufgehalten hat.
Die Kriminalpolizei Landshut stellt folgende Fragen:
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Haben Sie am Montagabend im Bereich der Benzstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen?
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Ist Ihnen jemand aufgefallen, der Tüten oder Behälter mit Schlachtabfällen transportiert hat?
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Können Sie Angaben zur Identität des Täters machen?
Sachdienliche Hinweise werden dringend unter der Telefonnummer 0871/9252-0 an die Kriminalpolizeiinspektion Landshut erbeten.








