Pellets-Abzocke in Buchloe: 37-Jährige fällt auf Fake-Shop herein – Polizei warnt vor Heizmaterial-Betrug

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Die steigenden Heizkosten machen sich Betrüger derzeit im Internet zunutze. Eine 37-jährige Frau aus Buchloe wurde nun Opfer eines professionell wirkenden Fake-Shops für Pellets. Trotz einer Überweisung auf ein deutsches Konto wartet die Geschädigte vergeblich auf ihre Lieferung.

Die Masche: Günstige Pellets als Lockmittel

In der vergangenen Woche bestellte die Buchloerin Pellets zu einem vermeintlichen Schnäppchenpreis von 400 Euro. Das Angebot im Internet wirkte seriös, und auch die angegebene deutsche Bankverbindung vermittelte der Frau ein falsches Gefühl von Sicherheit. Nachdem sie den Betrag überwiesen hatte, riss der Kontakt zum Verkäufer jedoch ab und die Ware wurde nie geliefert.

Ermittlungen zeigen: Kein Einzelfall in Bayern

Die 37-Jährige erstattete am Dienstag Anzeige bei der Polizeiinspektion Buchloe. Bei den ersten polizeilichen Recherchen stellte sich schnell heraus, dass die Frau kein Einzelfall ist. Gegen den betreffenden Online-Shop liegen bereits mehrere Anzeigen aus ganz Bayern vor. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine groß angelegte Betrugsmasche handelt, die gezielt Haushalte mit Holzheizungen oder Pelletöfen anspricht.

Woran erkennt man Fake-Shops für Pellets?

Die Polizei rät bei Online-Bestellungen von Heizmaterial zu extremer Vorsicht:

  • Preise vergleichen: Ist der Preis deutlich unter dem Marktüblichen, ist Skepsis geboten.

  • Zahlungsmethoden prüfen: Fake-Shops fordern oft Vorkasse oder Überweisung. Nutzen Sie nach Möglichkeit Bezahlsysteme mit Käuferschutz.

  • Impressum checken: Fehlt ein vollständiges Impressum mit Ansprechpartner und Handelsregistereintrag, sollten Sie niemals bestellen.

  • Recherche: Suchen Sie im Internet nach Erfahrungen oder Warnungen zu dem spezifischen Shop-Namen.

Die Beamten in Buchloe haben die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen. Betroffene, die ebenfalls bei einem verdächtigen Pellet-Anbieter bestellt haben, werden gebeten, sich bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle zu melden.

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