Rotlicht missachtet und betrunken am Steuer: 60-Jähriger in Memmingen von Autobahnpolizei gestoppt

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Am frühen Montagabend, 19.01.2026 fiel einer Streife der Autobahnpolizeistation (APS) Memmingen ein 60-jähriger Autofahrer im Stadtgebiet ins Auge. Der Mann ignorierte das Rotlicht einer Ampel – eine Entscheidung, die eine umfangreiche Kontrolle nach sich zog und nun drastische Konsequenzen für ihn hat.

Kontrolle offenbart deutlichen Alkoholgeruch

Nachdem der Pkw-Lenker die rote Ampel missachtet hatte, stoppten ihn die Beamten für eine Verkehrskontrolle. Dabei bemerkten die Polizisten schnell, dass das Überfahren der roten Ampel vermutlich nicht das einzige Problem war: Vom Fahrer ging ein deutlicher Alkoholgeruch aus.

Wert über 0,5 Promille – Weiterfahrt untersagt

Ein vor Ort durchgeführter, gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Beamten. Das Ergebnis lag deutlich über der gesetzlich zulässigen 0,5-Promille-Grenze. Die Polizei untersagte dem 60-Jährigen daraufhin sofort die Weiterfahrt, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

Bußgeld und Fahrverbot drohen

Die Kombination aus dem Rotlichtverstoß und der Alkoholfahrt kommt den Betroffenen nun teuer zu stehen. Gemäß dem aktuellen Bußgeldkatalog muss der Fahrzeugführer mit folgenden Sanktionen rechnen:

  • Ein Bußgeld im mittleren dreistelligen Bereich.

  • Mindestens ein Monat Fahrverbot.

  • Mehrere Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Die Autobahnpolizei Memmingen nutzt diesen Vorfall als erneuten Appell: Alkohol am Steuer beeinträchtigt das Reaktionsvermögen massiv und führt oft zu gefährlichen Fehlern, wie dem Übersehen von Ampelsignalen.

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