Am Samstagvormittag, den 17.01.2026, ereignete sich im Skigebiet von Scheffau am Wilden Kaiser ein schwerer Pistenunfall. Bei einer Kollision im Bereich einer Pistenkreuzung wurde ein 57-jähriger Skifahrer lebensgefährlich verletzt und musste per Rettungshubschrauber abtransportiert werden.
Kollision im Kreuzungsbereich der Pisten 65 und 67
Gegen 11:10 Uhr waren zwei deutsche Staatsangehörige im Alter von 18 und 20 Jahren auf der blauen Piste 65 talwärts unterwegs. Die beiden Skifahrer fuhren in kurzem Abstand von etwa einem Meter zueinander.
Zeitgleich näherte sich ein 57-jähriger Schweizer über die rote Piste 67 dem dortigen Kreuzungsbereich. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Tirol versuchte der Schweizer, zwischen den beiden Deutschen hindurchzufahren. Dabei überfuhr er zunächst die Skispitzen des einen Mannes, der daraufhin stürzte, aber unverletzt blieb.
Dramatische Sturzfolge: Skifahrer bleibt bewusstlos liegen
In der Folge kam es jedoch zur seitlichen Kollision mit dem zweiten deutschen Skifahrer. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Sportler zu Boden geschleudert. Während der Deutsche mit leichten Verletzungen davonkam, war der Sturz für den 57-jährigen Schweizer verheerend: Er überschlug sich mehrfach und blieb unweit der Unfallstelle bewusstlos auf der Piste liegen.
Rettungskette und Notoperation in der Klinik Innsbruck
Nach der medizinischen Erstversorgung durch die Pistenrettung wurde das schwerverletzte Opfer vom Rettungshubschrauber Heli-4 aufgenommen und zunächst in das Bezirkskrankenhaus (BKH) Kufstein geflogen.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Mann jedoch umgehend in die Klinik Innsbruck überstellt. Dort musste er aufgrund massiver Verletzungen noch am selben Tag notoperiert werden. Sein Zustand gilt als kritisch. Die Polizei Tirol hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Klärung der Schuldfrage aufgenommen.









