Der Freitagnachmittag, 16.01.2026 forderte die Einsatzkräfte auf den Autobahnen rund um Neu-Ulm massiv. Drei schwere Vorfälle auf der A7 und der A8 sorgten für Verletzte, massive Sachschäden und stundenlange Staus im Feierabendverkehr.
A7 bei Neu-Ulm: Stauende übersehen – 79.000 Euro Schaden
Gegen 17:00 Uhr kam es auf der A7 in Fahrtrichtung Füssen zu einem schweren Auffahrunfall zwischen Nersingen und dem Dreieck Hittistetten. Eine 31-jährige Autofahrerin übersah aus Unachtsamkeit das Ende eines Staus auf der linken Spur. Mit hoher Wucht prallte sie auf das Auto einer 35-Jährigen, welches wiederum auf einen dritten Pkw geschoben wurde.
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Verletzte: Beide Frauen erlitten leichte Verletzungen und wurden in Kliniken gebracht.
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Schaden: Die VPI Günzburg schätzt den Sachschaden auf enorme 79.000 Euro.
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Verkehr: Die Feuerwehren aus Neu-Ulm, Burlafingen und Pfuhl reinigten die Fahrbahn; der Verkehr staute sich bis 18:30 Uhr massiv zurück.
A7 bei Vöhringen: Lkw-Fahrer löst Kettenreaktion aus
Bereits am Mittag, kurz nach 13:00 Uhr, krachte es weiter südlich zwischen dem Dreieck Hittistetten und Vöhringen. Ein 49-jähriger Lkw-Fahrer übersah auf der linken Spur, dass die Fahrzeuge vor ihm bremsen mussten. Er rammte zwei Pkw und schob diese auf ein viertes Fahrzeug. Obwohl der Sachschaden hier bei etwa 28.000 Euro liegt, blieb es bei Blechschäden – alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehren Senden und Pfuhl waren zur Absicherung im Einsatz.
A8 am Kreuz Ulm/Elchingen: Unfallflucht nach gefährlichem Rückwärtsfahren
Ein besonders dreistes Fahrmanöver ereignete sich gegen 14:00 Uhr am Autobahnkreuz Ulm/Elchingen. Ein bislang unbekannter Fahrer hatte sich an der Überleitung zur A7 vermutlich falsch eingeordnet. Anstatt die nächste Ausfahrt zu nutzen, hielt er an und setzte seinen Pkw auf der Autobahnüberleitung zurück.
Eine nachfolgende 45-Jährige musste deshalb scharf abbremsen. Ein 66-jähriger Autofahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Wagen der Frau auf. Während die Verunglückte ausstieg, um den Geisterfahrer zur Rede zu stellen, gab dieser Gas und flüchtete in Richtung A7 (Würzburg). Die Polizei ermittelt nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht Zeugen, die Angaben zum flüchtigen Fahrzeug machen können.









