Ein verbaler Streit zwischen zwei Kindern sorgte am Freitagabend, 16.01.2026 für einen schnellen Polizeieinsatz im Bereich „Am Burgstall“ in Fischen. Was als Wortgefecht begann, mündete in eine körperliche Auseinandersetzung, bei der kurzzeitig auch ein Messer im Spiel war.
Streit eskaliert: Vom Messer zur Rauferei
Gegen 18:00 Uhr gerieten zwei 13-jährige Jungen (iranischer und irakischer Staatsangehörigkeit) aneinander. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei entwickelte sich aus einem verbalen Disput eine bedrohliche Lage: Einer der beiden Jugendlichen gab später an, Angst vor Schlägen gehabt zu haben.
In seiner Panik griff der 13-Jährige zu einem Messer, um seinen Kontrahenten auf Distanz zu halten. Glücklicherweise besann sich der Junge schnell eines Besseren und warf die Waffe weg. Unmittelbar danach gingen die beiden Kinder jedoch körperlich aufeinander los und lieferten sich eine Rauferei.
Verletzungen und Fund des Messers im Schnee
Mehrere Streifenwagen der Polizei waren rasch vor Ort, um die Situation zu klären. Die Bilanz der Auseinandersetzung:
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Einer der Jungen erlitt leichte Verletzungen an der Lippe sowie am Arm.
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Die Beamten konnten das weggeworfene Messer nach einer kurzen Suche in einem nahegelegenen Schneefeld sicherstellen.
Die Polizei konnte die aufgeheizte Stimmung vor Ort beruhigen und die Kinder in die Obhut der Verantwortlichen übergeben.
Rechtliche Folgen trotz Strafunmündigkeit
Da beide Beteiligten erst 13 Jahre alt und somit im Sinne des Gesetzes noch nicht strafmündig sind, können sie strafrechtlich nicht wie Erwachsene belangt werden. Dennoch wird der Vorfall polizeilich aktenkundig gemacht: Es wurden Anzeigen wegen Bedrohung und Körperverletzung aufgenommen. Zudem wird das Jugendamt routinemäßig über den Vorfall informiert.
Die Polizei betont ausdrücklich, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die unbeteiligte Bevölkerung bestand.








