Straße am gestrigen Donnerstag gibt es neue Details zum Zustand der Opfer und zum rechtlichen Status des Tatverdächtigen. Die Ereignisse, die in einem polizeilichen Schusswaffengebrauch endeten, erschüttern die Region weiterhin.
Haftbefehl wegen versuchten Mordes
Die Staatsanwaltschaft Ulm hat gegen den mutmaßlichen Täter, einen 29-jährigen Mann aus Eritrea, Haftbefehl wegen versuchten Mordes und weiterer Delikte beantragt. Eine Haftrichterin am Amtsgericht Ulm gab diesem Antrag statt und setzte den Haftbefehl in Vollzug. Der Verdächtige selbst befindet sich nach dem polizeilichen Schusswaffengebrauch weiterhin in intensivmedizinischer Behandlung und ist aktuell nicht vernehmungsfähig.
Opfer schwebt in Lebensgefahr – Zivilcourage einer Mitarbeiterin
Die Bilanz der Tat ist erschütternd. Alle drei Geschädigten sind Mitarbeiter des betroffenen Elektronikmarktes:
-
Kritischer Zustand: Ein 25-jähriger Mitarbeiter befindet sich weiterhin auf der Intensivstation. Sein Zustand wird von den Ärzten als kritisch eingestuft.
-
Zivilcourage: Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass eine 36-jährige Mitarbeiterin ebenfalls verletzt wurde. Sie eilte ihrem Kollegen mutig zur Hilfe und erlitt dabei leichte Verletzungen, die ambulant behandelt werden konnten.
-
Entlassung: Ein weiterer 22-jähriger Kollege, der ebenfalls leicht verletzt worden war, konnte das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen.
Polizei sucht weiterhin Zeugenvideos
Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei laufen auf Hochtouren. Da sich der Vorfall in einem belebten Geschäftsbereich ereignete, hoffen die Ermittler auf weiteres Videomaterial.
Wichtiger Zeugenaufruf: Personen, die das Geschehen in der Blaubeurer Straße mit dem Smartphone gefilmt haben, werden dringend gebeten, diese Aufnahmen nicht in sozialen Netzwerken zu teilen, sondern den Ermittlern über das offizielle Hinweisportal zur Verfügung zu stellen: 👉 https://bw.hinweisportal.de
Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Details zum Tatmotiv oder zum genauen Ablauf gemacht werden.








