Am Mittwochnachmittag, 14.01.2026 kam es auf der Autobahn A7 im Bereich der Anschlussstelle Illertissen zu einer gefährlichen Situation für den nachfolgenden Verkehr. Ein technischer Defekt an der Ladungssicherung führte dazu, dass sich Teile eines Transports auf der gesamten Fahrbahn verteilten.
Gerissener Spanngurt löst Kettenreaktion aus
Gegen 14:00 Uhr war ein 56-jähriger Autofahrer mit seinem Gespann auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs. Auf Höhe Illertissen passierte das Malheur: Ein zur Sicherung genutzter Spanngurt riss während der Fahrt. In der Folge machten sich Teile der Ladung selbstständig und blieben auf allen Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn liegen.
Der Fahrer bemerkte den Verlust und stoppte sein Fahrzeug, um die Polizei und die Autobahnmeisterei zu verständigen.
Glück im Unglück: Keine Sachschäden gemeldet
Die eintreffende Streife der Autobahnpolizei stellte fest, dass bereits mehrere Verkehrsteilnehmer über die auf der Fahrbahn verstreuten Gegenstände gefahren waren. Erstaunlicherweise kam es nach ersten Erkenntnissen bei den betroffenen Fahrzeugen zu keinen unmittelbaren Sachschäden oder Reifenplatzern.
Schnelle Räumung durch die Autobahnmeisterei
Um weitere Gefahren und Unfälle zu verhindern, wurde die Fahrbahn kurzzeitig abgesichert. Einsatzkräfte der Autobahnmeisterei sammelten die Trümmerteile zügig ein und reinigten die Fahrbahn, sodass der Verkehr nach kurzer Zeit wieder ungehindert fließen konnte.
Gegen den 56-jährigen Pkw-Lenker wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet, da Fahrzeugführer für die ordnungsgemäße Sicherung der Ladung verantwortlich sind – auch wenn ein Materialfehler am Sicherungsequipment vorliegt.









