Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Pfronten bewiesen am vergangenen Freitagabend, 09.01.2026 den richtigen Riecher. Bei einer Routinekontrolle an der Rastanlage Allgäuer Tor (A7) zogen sie einen 52-jährigen Albaner aus dem Verkehr, der eine beträchtliche Menge Bargeld illegal außer Landes schaffen wollte.
Verdächtige Angaben bei der Kontrolle
Der Mann war mit seinem Pkw auf der Autobahn A7 in südliche Richtung unterwegs, mit dem erklärten Ziel Italien. Auf die standardmäßige Frage der Beamten nach mitgeführtem Bargeld gab der Fahrer an, lediglich einen geringen, unbedeutenden Betrag bei sich zu haben.
Die erfahrenen Grenzpolizisten schenkten dieser Aussage jedoch keinen Glauben und entschlossen sich zu einer detaillierten Durchsuchung des Fahrzeugs.
Versteck in einer Socke: Fünfstelliger Betrag sichergestellt
Das Misstrauen der Beamten war berechtigt: In einem professionell genutzten Versteck im Fahrzeug stießen die Fahnder auf ein ungewöhnliches Bündel. Der 52-Jährige hatte einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag (ca. 50.000 Euro) in eine Socke eingewickelt und dort deponiert.
Ermittlungen wegen Geldwäsche eingeleitet
Da der Mann keine glaubwürdige Erklärung für die Herkunft oder den Zweck der hohen Geldsumme liefern konnte, wurde das gesamte Bargeld aufgrund des Anfangsverdachts der Geldwäsche vor Ort beschlagnahmt.
Die Konsequenzen für den 52-Jährigen:
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Einleitung eines offiziellen Ermittlungsverfahrens.
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Sicherstellung der gesamten Summe.
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Übernahme des Falls durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen.
Die Ermittler prüfen nun, ob das Geld aus illegalen Quellen stammt oder für kriminelle Geschäfte im Ausland bestimmt war. Dieser Fall unterstreicht erneut die Bedeutung der Schleierfahndung an der wichtigen Nord-Süd-Magistrale A7.









