Der tragische Fall der 36-jährigen zweifachen Mutter aus Lauben (Unterallgäu), der im vergangenen Jahr weit über die Grenzen des Allgäus hinaus für Entsetzen sorgte, erreicht nun die nächste juristische Stufe. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Memmingen bestätigte, wurde offiziell Anklage gegen den Lebensgefährten der Getöteten erhoben.
Rückblick: Ein Vermisstenfall mit traurigem Ende
Im August des vergangenen Jahres galt die 36-jährige Valerie v. M. zunächst mehrere Wochen als vermisst. Die Suche hielt die gesamte Region in Atem. Zunächst wurde vermutet, die Frau habe das gemeinsame Wohnhaus nach einem Streit verlassen.
Die Ermittlungen nahmen jedoch schnell eine dramatische Wendung:
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Das Auto der Frau wurde auf einem Privatgrundstück nahe Erkheim entdeckt.
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Zeugen fanden ihre Geldbörse auf einem Parkplatz in Landsberg am Lech.
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Schließlich gestand der Lebensgefährte (zum Tatzeitpunkt 38 Jahre alt) die Tat.
Polizeikräfte fanden die Leiche der zweifachen Mutter schließlich in einem Waldstück unweit ihres Wohnorts.
Anklage wegen Totschlags erhoben
Dem Beschuldigten wird nun Totschlag vorgeworfen. Die Ermittlungsakten liegen nun beim Landgericht Memmingen. Dieses muss zeitnah über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Sollte das Gericht der Anklage stattgeben, wird sich der Mann in einem öffentlichen Prozess für die Tat verantworten müssen.
Bisher halten sich die Ermittler mit Details zum Tathergang bedeckt.









