In der Nacht auf Mittwoch (14.01.2026) hat ein kleiner technischer Helfer in Neu-Ulm womöglich Schlimmeres verhindert. Gegen 02:30 Uhr löste in einer Wohnung in der Friedenstraße ein Kohlenmonoxid-Warnmelder aus und riss die Bewohner aus dem Schlaf.
Geistesgegenwärtiges Handeln rettet Bewohner
Die betroffenen Bewohner reagierten vorbildlich und genau nach Vorschrift: Sofort nach dem Alarm schalteten sie die Gastherme aus, öffneten die Fenster für eine umfassende Lüftung und verließen das Gebäude, während sie zeitgleich den Notruf wählten.
Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst
Aufgrund der potenziell tödlichen Gefahr durch das geruchlose Gas eilten die Feuerwehr Neu-Ulm, der Rettungsdienst und die Polizei mit einem Großaufgebot an den Einsatzort. Spezialisten der Feuerwehr führten unter Atemschutz Messungen in der betroffenen Wohnung durch.
Da die Belüftungsmaßnahmen der Bewohner bereits gegriffen hatten, konnten keine gefährlichen CO-Werte mehr nachgewiesen werden. Da der gesamte Wohnkomplex jedoch über einzelne Gasthermen in den Wohnungen verfügt, weitete die Feuerwehr die Kontrolle vorsorglich auf die umliegenden Einheiten aus.
Entwarnung für den Wohnkomplex
Nachdem die Einsatzkräfte sämtliche Nachbarwohnungen überprüft und keine weiteren Auffälligkeiten festgestellt hatten, konnten die Bewohner gegen Morgen beruhigt in ihre Wohnungen zurückkehren. Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden.
Dieser Vorfall unterstreicht erneut die lebensrettende Bedeutung von CO-Meldern in Haushalten mit Gasthermen, Kaminen oder Ölheizungen. Kohlenmonoxid ist unsichtbar, geschmacklos und geruchlos – ohne technische Warnmelder bleibt eine gefährliche Konzentration oft bis zum Eintritt der Bewusstlosigkeit unbemerkt.









