Schwerer Unfall auf der A7 bei Leubas: Audi überschlägt sich – Frau lebensbedrohlich verletzt, Anschlussstelle gesperrt

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Am Dienstagnachmittag, 13.01.2026, hat sich auf der A7 bei der Anschlussstelle Leubas ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 73-jährige Pkw-Lenkerin fuhr an der Anschlussstelle auf die Autobahn auf. Vor ihr befand sich ein Sattelzug, der ebenfalls gerade auf die A7 aufgefahren war.

Überholmanöver nach dem Auffahren: Audi von hinten übersehen

Die 73-Jährige wollte den Sattelzug überholen und wechselte dafür auf die linke Fahrspur. Dabei übersah sie einen von hinten kommenden Audi. Es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen – mit folgenschwerer Kettenreaktion.

VW prallt in Sattelzug, Audi überschlägt sich in der Böschung

Durch den Zusammenstoß wurde der VW in den Lkw geschleudert und anschließend vom Sattelzug abgewiesen. Der Audi überschlug sich in der Böschung neben der Fahrbahn.

Vier Schwerverletzte: Feuerwehr befreit lebensbedrohlich verletzte Fahrerin

Die 73-jährige Unfallverursacherin wurde nach ersten Angaben lebensbedrohlich verletzt. Die Feuerwehr Kempten musste sie mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Pkw bergen. Der 22-jährige Audi-Fahrer wurde schwer verletzt, ebenso seine Mitfahrer im Alter von 18 und 22 Jahren. Der Lkw-Fahrer brachte seinen Sattelzug auf dem Standstreifen zum Stehen und blieb unverletzt.

Großeinsatz auf der Autobahn: Rettungshubschrauber und Drohne im Einsatz

Neben der Feuerwehr waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Verkehrspolizei Kempten sicherte die Unfallspuren und übernahm die Ermittlungen. Zusätzlich war die Drohneneinheit des ZED Kempten zur Unterstützung und Dokumentation vor Ort.

Anschlussstelle Leubas Richtung Ulm/Würzburg gesperrt – Räumung ab 15:30 Uhr abgeschlossen

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Anschlussstelle Leubas in Fahrtrichtung Ulm/Würzburg gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet. Ab 15:30 Uhr war die Unfallstelle wieder geräumt.

+ POLIZEIMELDUNG +

Am Dienstag gegen 13:20 Uhr ereignete sich an der Anschlussstelle Kempten-Leubas auf der BAB A7 in Fahrtrichtung Ulm ein schwerer Verkehrsunfall. Es wurden insgesamt vier Personen verletzt.

Eine 73-jährige Frau befuhr mit ihrem Pkw die BAB A7 in Richtung Norden. Auf Höhe der Anschlussstelle Kempten-Leubas wechselte sie vom rechten auf den linken Fahrstreifen, um einen vorausfahrenden Lkw zu überholen. Zeitgleich näherte sich auf dem linken Fahrstreifen ein Pkw eines 22-jährigen Fahrzeugführers mit vermutlich hoher Geschwindigkeit. Ein Zusammenstoß konnte nicht mehr vermieden werden. Der Pkw des 22-Jährigen prallte auf das Fahrzeug der 73-Jährigen, wurde in die Mittelschutzleitplanke geschleudert, überschlug sich und kam im angrenzenden rechten Fahrzeuggraben zum Liegen. Die 73-Jährige wurde durch den Aufprall gegen das linke Heck des Lkw geschoben und musste aufgrund der Fahrzeugverformung von der Feuerwehr aus ihrem Pkw befreit werden.

Beide Pkw wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Am Lkw entstand Sachschaden, er blieb jedoch fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf etwa 90.000 Euro geschätzt.

Die 73-jährige Unfallverursacherin wurde schwer verletzt. Der 22-jährige Fahrer sowie zwei weitere Insassen seines Fahrzeugs, eine 18-Jährige und ein 21-Jähriger, erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen. Alle Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die BAB A7 in Fahrtrichtung Ulm war für die Unfallaufnahme, Räumung und Reinigung der Unfallstelle für rund zwei Stunden gesperrt. Im Einsatz waren neben zahlreichen Polizeikräften der Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber, die Feuerwehr Kempten sowie die Autobahnmeisterei Sulzberg.

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