Am Montagabend, 12.01.2026 entgingen die Verkehrsteilnehmer auf der B10 und der Autobahn A7 nur knapp einer größeren Gefahr. Ein aufmerksamer Zeuge oder eine Streife bemerkte ein Lkw-Gespann, das durch eine äußerst auffällige Fahrweise in Schlangenlinien auffiel.
Gefährliche Fahrt von der B10 auf die A7
Der Lkw-Fahrer war zunächst auf der Bundesstraße B10 im Bereich Neu-Ulm unterwegs. Trotz seiner Fahrweise setzte er die Fahrt unbeirrt auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg fort. Beamte der Polizei konnten das Gespann schließlich auf dem Parkplatz Leibisee Ost stoppen und einer Kontrolle unterziehen.
Deutlicher Alkoholgeruch bei der Kontrolle
Bei der Überprüfung des 45-jährigen Fahrers, der aus Belarus stammt, stellten die Polizisten sofort einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest vor Ort bestätigte den schlimmen Verdacht: Der Wert lag mit über 1,1 Promille deutlich im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit.
Blutentnahme und Strafverfahren
Die Konsequenzen für den 45-Jährigen folgten prompt:
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Die Weiterfahrt wurde untersagt und das Lkw-Gespann vorerst stillgelegt.
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Eine Blutentnahme wurde angeordnet, um den exakten Alkoholwert gerichtsverwertbar festzustellen.
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Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Dank des schnellen Eingreifens der Polizei konnte verhindert werden, dass die riskante Fahrt des schweren Lastzugs in einem schweren Unfall endete.









