Dreiste Fälschung auf der A8: Polizei stoppt Pkw mit totalgefälschter Zulassung bei Leipheim

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Eine routinemäßige Kontrolle der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizei Günzburg brachte am Montagnachmittag, 12.01.2026 an der Rastanlage Leipheim einen dreisten Betrug ans Licht. Ein 28-jähriger Bulgare war mit einem Fahrzeug unterwegs, das rechtlich gesehen gar nicht auf der Straße hätte sein dürfen.

Totalfälschung auf dem Smartphone entlarvt

Bei der Überprüfung des französischen Pkw konnte der Fahrer keinen originalen Zulassungsschein vorlegen. Stattdessen präsentierte er den Beamten ein Foto des Dokuments auf seinem Handy. Die erfahrenen Polizisten erkannten jedoch sofort, dass es sich bei der Abbildung um eine sogenannte „Totalfälschung“ handelte.

Eine unmittelbare Rücksprache mit der französischen Polizei bestätigte den Verdacht:

  • Das Fahrzeug war in Frankreich aktuell weder zugelassen noch versichert.

  • Die Daten auf der digitalen Bescheinigung stimmten nicht mit den offiziellen Registerdaten überein.

  • Sogar die hinter der Windschutzscheibe angebrachte Versicherungsbescheinigung war eine Fälschung und wurde sichergestellt.

Ausreden helfen nicht: Ermittlungsverfahren eingeleitet

Der 28-Jährige gab an, das Fahrzeug vor rund einem Monat in Mannheim von einem Bekannten ausgeliehen zu haben. Von der fehlenden Versicherung und den gefälschten Papieren habe er angeblich nichts gewusst. Den originalen (falschen) Fahrzeugschein vermutete er in einer Werkstatt in Worms, wo das Auto vor kurzem repariert worden sei.

Die Polizei ließ sich von dieser Darstellung nicht beirren:

  1. Die Weiterfahrt wurde an Ort und Stelle unterbunden.

  2. Die zuständige Dienststelle in Worms wurde beauftragt, das Falsifikat sicherzustellen.

  3. Gegen den Fahrzeuglenker wurde ein umfangreiches Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Dieser Fall zeigt erneut, wie effektiv die Schleierfahndung der Verkehrspolizei an der A8 agiert, um unversicherte und nicht zugelassene Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen.

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