Schwerer Unfall auf der B28 bei Senden: Fahrer aus Cabrio geschleudert und schwer verletzt

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Dramatischer Überschlag auf der B 28: 60-Jähriger aus Fahrzeug geschleudert

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Montagmittag, den 12.01.2026, zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte auf der B 28 in Fahrtrichtung Neu-Ulm geführt. Ein Autofahrer wurde dabei schwer verletzt, als er nach einem Überschlag aus seinem Fahrzeug katapultiert wurde.

Aquaplaning und überhöhte Geschwindigkeit als Ursache

Gegen 13:05 Uhr war ein 60-jähriger Mann mit seinem Cabriolet auf der Bundesstraße unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verlor der Fahrer auf der regennassen Fahrbahn vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Wagen.

Das Cabriolet geriet ins Schleudern, prallte mit voller Wucht gegen die Mittelschutzleitplanke und überschlug sich mehrfach. Das Fahrzeug kam schließlich völlig zerstört im angrenzenden rechten Straßengraben zum Liegen.

Fahrer vermutlich nicht angeschnallt: Zehn Meter weit geschleudert

Die Wucht des Unfalls war verheerend: Da das Fahrzeugdach beim Überschlag beschädigt wurde und der 60-Jährige nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich nicht angeschnallt war, wurde er aus dem Cabrio geschleudert. Der Mann kam etwa zehn Meter entfernt auf der Fahrbahn zum Liegen.

Der Schwerverletzte wurde nach einer Erstversorgung vor Ort durch den Rettungsdienst und die Besatzung eines Rettungshubschraubers zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Totalschaden und Vollsperrung der B 28

Die Bilanz der Zerstörung ist beachtlich:

  • Fahrzeug: Am Cabriolet entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von rund 5.000 Euro.

  • Leitplanke: Der Schaden an der Mittelschutzleitplanke wird auf etwa 2.000 Euro beziffert.

Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Rettungsmaßnahmen musste die B 28 für rund eine halbe Stunde komplett gesperrt werden. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, was zu erheblichen Rückstaus führte.

Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort

Neben der Polizei und dem Rettungsdienst waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Weißenhorn und Illertissen im Einsatz, um die Unfallstelle abzusichern und die Fahrbahn zu reinigen. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt die Verkehrspolizeiinspektion Günzburg.

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