Schwerer Unfall auf der B19 bei Sonthofen: Frontalzusammenstoß an der Behelfsbrücke

-

Ein Trümmerfeld, ausgelöste Airbags und ein geschätzter Sachschaden von 70.000 Euro – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 19 am Samstagmittag, 10.01.2026. Angesichts der Zerstörung sprechen die Einsatzkräfte von einem Wunder, dass es keine Schwerverletzten gab.

Der Unfall ereignete sich in den Mittagsstunden des Samstags (10.01.2026) auf der B19. Ein 20-jähriger Autofahrer war mit seinem Wagen in Fahrtrichtung Süden (Oberstdorf) unterwegs. Auf Höhe der derzeitigen Behelfsbrücke bei Sonthofen verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug.

Zu schnell für den Winter

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der 20-Jährige bei den herrschenden winterlichen Witterungsverhältnissen mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs. Der Wagen geriet ins Schleudern und rutschte auf die Gegenfahrbahn.

Doppelter Zusammenstoß im Gegenverkehr

Dort kam es zur Kettenreaktion: Zunächst touchierte das schleudernde Heck des Unfallverursachers die Seite eines entgegenkommenden Pkw, der von einer 45-Jährigen gesteuert wurde. Doch damit endete die Schleuderfahrt nicht: Im weiteren Verlauf prallte der Wagen des 20-Jährigen frontal in ein zweites entgegenkommendes Auto.

Schutzengel an Bord

Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass in den frontal kollidierten Fahrzeugen die Airbags auslösten. Alle drei beteiligten Autos wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.

Wie durch ein Wunder ging der Unfall glimpflich aus: Lediglich eine Person erlitt eine leichte Verletzung an der Hand. Der materielle Schaden wiegt hingegen schwer: Die Polizei schätzt die Gesamtsumme auf rund 70.000 Euro.

spot_img