Glätte-Unfälle auf der A7 bei Illertissen: Ford und Fiat Abarth geraten ins Schleudern

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Wer am späten Samstagabend, 10.01.2026 auf der Autobahn 7 rund um Illertissen unterwegs war, musste mit gefährlich glatten Straßen kämpfen. Gleich zweimal verloren Fahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge. Die Polizei meldet Sachschäden, aber glücklicherweise keine Verletzten.

Die winterlichen Straßenverhältnisse wurden am Samstagabend, 10.01.2026 zwei Autofahrern zum Verhängnis, die ihre Geschwindigkeit offenbar nicht den schwierigen Bedingungen angepasst hatten. Es krachte fast zeitgleich in beide Fahrtrichtungen.

Fahrtrichtung Würzburg: Ford landet in der Leitplanke

Der erste Unfall ereignete sich auf der A7 in Fahrtrichtung Norden (Würzburg). Ein 20-jähriger Autofahrer war mit seinem Ford auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Aufgrund der Glätte und einer für die Witterung zu hohen Geschwindigkeit geriet der Wagen ins Schleudern. Der Ford kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte heftig mit der Schutzplanke.

Gegenrichtung: Fiat Abarth räumt VW ab

Nur kurze Zeit später schepperte es auf der Gegenfahrbahn. Ein 31-Jähriger, der einen sportlichen Fiat Abarth steuerte, verlor ebenfalls die Herrschaft über seinen Wagen. Er geriet ins Schleudern und prallte gegen einen VW, der sich bereits auf dem Ausfädelungsstreifen (Abfahrt) befand und von einem 27-Jährigen gelenkt wurde.

Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der VW nicht mehr fahrbereit war und vom Abschleppdienst geborgen werden musste.

22.000 Euro Schaden und Bußgelder

Trotz der gefährlichen Schleuderpartien auf der Schnellstraße gab es ein Happy End: Niemand wurde verletzt. Der entstandene Gesamtsachschaden an den drei Fahrzeugen und der Leitplanke summiert sich auf rund 22.000 Euro.

Für die Unfallverursacher hat die Rutschpartie ein juristisches Nachspiel: Gegen beide Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei schlechten Witterungsverhältnissen eingeleitet.

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