Endstation Robert-Bosch-Straße: Polizei Lindau nimmt 29-Jährigen fest
Eine Routinekontrolle der Polizeiinspektion Lindau hat am späten Freitagabend, 09.01.2026 zu einem unerwarteten Fahndungserfolg geführt. Ein 29-jähriger Österreicher geriet gegen 23:30 Uhr in der Robert-Bosch-Straße ins Visier der Beamten – mit weitreichenden Konsequenzen.
Promillewert und offener Haftbefehl
Schon zu Beginn der Kontrolle bemerkten die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch im Fahrzeug. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der junge Mann war mit knapp einem Promille unterwegs.
Doch der Alkohol war nicht das einzige Problem des Fahrers. Bei der routinemäßigen Überprüfung seiner Personalien im Polizeisystem stellten die Beamten fest, dass gegen den 29-Jährigen ein offener Haftbefehl vorlag. Er wurde umgehend vor Ort festgenommen.
600 Euro bewahren ihn vor dem Gefängnis
Glück im Unglück hatte der Mann zumindest in einem Punkt: Er konnte die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt abwenden. Durch die sofortige Zahlung eines Geldbetrags von 600 Euro konnte der Haftbefehl beglichen werden, und er blieb auf freiem Fuß.
Heimweg nach Österreich zu Fuß
Trotz der gezahlten Summe war die Fahrt für den Österreicher beendet. Aufgrund seiner Alkoholisierung untersagten ihm die Beamten die Weiterfahrt mit seinem Pkw. Sein Auto musste er in Lindau stehen lassen und den Heimweg über die Grenze nach Österreich zu Fuß antreten.
Die rechtlichen Folgen:
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Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen der Trunkenheitsfahrt.
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Es drohen ein empfindliches Bußgeld sowie ein Fahrverbot in Deutschland.








