Massenkarambolage auf der A7 bei Nersingen: Sechs Autos in Kettenreaktion verwickelt

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Kettenreaktion auf der A7: Sechs Fahrzeuge bei Nersingen in Auffahrunfall verwickelt

Am Freitagnachmittag, 09.01.2026 kam es auf der Bundesautobahn A7 in Fahrtrichtung Kassel zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Im dichten Berufsverkehr auf Höhe Nersingen ereignete sich eine Massenkarambolage, die ein Großaufgebot an Rettungskräften forderte.

Notbremsung verhindert Kollision nicht

Gegen Nachmittag geriet der Verkehrsfluss aufgrund des hohen Aufkommens ins Stocken. Ein 32-jähriger Autofahrer erkannte die Situation zu spät. Obwohl er sofort eine Notbremsung einleitete, prallte sein Wagen mit großer Wucht auf das Heck des vorausfahrenden Pkw.

Die Wucht des Aufpralls war so massiv, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wurde: Der getroffene Pkw wurde auf die davorstehenden Fahrzeuge aufgeschoben. Insgesamt waren schließlich sechs Pkw in den Unfall verwickelt.

Vier Verletzte und hoher Sachschaden

Trotz der hohen Anzahl an beteiligten Fahrzeugen verlief der Unfall vergleichsweise glimpflich. Nach ersten Informationen der Verkehrspolizei Günzburg wurden vier Insassen leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die Betroffenen zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser.

Den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten vor Ort auf etwa 62.000 Euro.

Zweistündige Sperrung: Feuerwehren im Großeinsatz

Für die Bergungsarbeiten und die Absicherung der Unfallstelle war ein massives Aufgebot an Feuerwehren notwendig. Beteiligt waren die Wehren aus:

  • Nersingen

  • Neu-Ulm

  • Pfuhl

  • Burlafingen

  • Senden

Die Fahrbahn in Richtung Norden musste für rund zwei Stunden gesperrt werden. Um das Verkehrschaos zu begrenzen, leiteten die Einsatzkräfte den Verkehr über den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei. Dennoch kam es zu erheblichen Rückstaus.

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