Schreckmoment in Senden: Ethanol-Ofen sorgt für nächtlichen Feuerwehreinsatz
Am späten Donnerstagabend kam es in der Heinrich-Heine-Straße in Senden zu einem größeren Aufgebot von Feuerwehr und Polizei. Grund für den Einsatz war die Meldung eines besorgten Anwohners, der in einem Mehrfamilienhaus einen vermeintlichen Brand entdeckt haben wollte.
Wachsamer Nachbar meldet Flammen im 3. Obergeschoss
Gegen Abend sah ein Zeuge hellen Flammenschein in einer Wohnung im dritten Stockwerk des Hauses. Da die Situation von außen bedrohlich wirkte, zögerte der Anwohner nicht und wählte sofort den Notruf. Kurze Zeit später trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr Senden sowie der Polizei vor Ort ein, um die Lage auf der Loggia der betroffenen Wohnung zu prüfen.
Entwarnung vor Ort: Romantik statt Brandgefahr
Bei der Kontrolle der Wohnung stellte sich schnell heraus, dass kein Brand ausgebrochen war. Die Bewohner hatten auf ihrer Loggia lediglich einen Ethanol-Ofen in Betrieb genommen. Die Überprüfung durch die Fachkräfte ergab:
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Das Gerät war vollständig intakt.
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Die Installation erfolgte fachgerecht.
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Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für das Gebäude oder die Anwohner.
Lediglich der helle Feuerschein des Dekofeuers hatte in der Dunkelheit so täuschend echt gewirkt, dass der aufmerksame Nachbar von einem Wohnungsbrand ausgehen musste.
Konsequenzen für die Bewohner
Die Bewohner zeigten sich sichtlich überrascht über das große Aufgebot vor ihrer Tür. Um künftige Missverständnisse und weitere Fehlalarme zu vermeiden, gaben sie gegenüber der Polizei an, den Ethanol-Ofen ab sofort nur noch bei geschlossenen Jalousien zu verwenden.
Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden. Verletzt wurde niemand, und es entstand kein Sachschaden.









