Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zieht für das Jahr 2025 Bilanz – und die fällt arbeitsintensiver aus als im Vorjahr: Insgesamt bewältigten die Polizeibeamtinnen und -beamten 135.768 Einsätze. Das entspricht im Schnitt rund 372 Einsätzen pro Tag – oder statistisch ein Einsatz alle vier Minuten, an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr.
Mehr Einsätze – die Zahlen steigen um 3,1 Prozent
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der polizeilichen Einsätze laut Jahresrückblick um circa 3,1 Prozent. Die Einsatzzentrale übernimmt dabei eine zentrale Rolle: Sie koordiniert Polizeieinsätze, damit schnelle Hilfeleistung und Gefahrenabwehr jederzeit gewährleistet sind.
Von der verdächtigen Wahrnehmung bis zum Großeinsatz
Unter die erfassten Einsätze fallen sehr unterschiedliche Anlässe – von verdächtigen Wahrnehmungen oder illegaler Müllablagerung bis hin zu Kapitaldelikten oder polizeilichen Großeinsätzen bei Veranstaltungen. In der Statistik werden zudem auch gemeinsame Einsätze mit Feuerwehr und Rettungsdiensten berücksichtigt, etwa bei Verkehrsunfällen oder Bränden.
Häufigste Einsatzgründe: Verkehr dominiert die Statistik
Besonders häufig rückte die Polizei zu Einsätzen mit dem Schlagwort „Verkehrsunfall mit Sachschaden“ aus. Dahinter folgen „Verkehrsdelikt“ sowie „Verkehrsgefahr“. Ebenfalls weit oben in der Statistik: „Streitigkeiten“ und „Verkehrsunfall mit Verletzten“. Damit zeigt die Auswertung klar, wie stark das Einsatzgeschehen im Alltag durch Verkehrslagen geprägt ist.
Notrufe 2025: weniger Anrufe, aber weiterhin hohe Belastung
Parallel dazu beantworteten die Disponentinnen und Disponenten im Jahr 2025 insgesamt 97.258 Notrufe. Das sind durchschnittlich rund 266 Notrufe pro Tag – statistisch ein Notruf alle fünf Minuten, ebenfalls rund um die Uhr.
Im Vorjahr waren es 99.531 Notrufe, was einer Verringerung von etwa 2,3 Prozent entspricht. Vergleichsweise ruhig bleiben häufig Sonntage. Deutlich mehr Notrufe entstehen dagegen bei besonderen Lagen – etwa durch Gefahren auf Autobahnen (Falschfahrer, Gegenstände oder Personen auf der Fahrbahn), Unwetter oder wenn Anrufbetrüger aktiv sind und Bürgerinnen und Bürger verdächtige Kontakte melden.








