Ein ungewöhnlicher Einsatz hat am Samstagnachmittag, 03.01.2026 auf der A7 bei Kirchdorf an der Iller für eine kurzfristige Vollsperrung gesorgt: In Fahrtrichtung Füssen befand sich ein offenbar verletzter Schwan auf der Fahrbahn und stellte damit eine akute Gefahr für den Verkehr dar.
Tier reagiert nicht – Einsatzkräfte handeln zur Gefahrenabwehr
Nach den vorliegenden Informationen zeigte der Schwan keine Reaktion, die Fahrbahn trotz bestehenden Verkehrsaufkommens zu verlassen. Um Unfälle zu verhindern und das Tier zu schützen, wurde umgehend eine Gefahrenabwehrmaßnahme eingeleitet.
THW unterstützt beim Einfangen – Fahrtrichtung kurzzeitig gesperrt
Mit tatkräftiger Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) gelang es den Einsatzkräften, den Schwan einzufangen. Für die Rettungsaktion musste die betroffene Fahrtrichtung der A7 kurzzeitig vollständig gesperrt werden.
Schwan in Obhut genommen und in Tierklinik gebracht
Nach der erfolgreichen Sicherung wurde der Schwan in Obhut genommen und zur weiteren Untersuchung in eine nahegelegene Tierklinik gebracht.
Solche Einsätze zeigen: Auch Tiere können auf Autobahnen schnell zur Gefahr werden – für sich selbst und für Verkehrsteilnehmer. Wer ein Tier auf der Fahrbahn sieht, sollte nicht anhalten oder selbst eingreifen, sondern umgehend die 112 oder die Polizei informieren.








