B28 bei Neu-Ulm: Auffahrunfall mit Alkoholverdacht – Führerschein vorläufig entzogen, 20.000 Euro Schaden

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Ein Auffahrunfall auf der B28 bei Neu-Ulm hat am Samstagabend (gegen 22:30 Uhr) für einen Polizeieinsatz zwischen Senden und Neu-Ulm gesorgt. Eine 46-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Neu-Ulm erkannte den vorausfahrenden Wagen eines 50-Jährigen nach ersten Erkenntnissen zu spät. Beim Versuch auszuweichen, prallte sie in das Heck des vorausfahrenden Pkw.

Beide Fahrzeuge geraten in die Mittelschutzplanke

Durch die Kollision kamen beide Fahrzeuge nach links von der Fahrbahn ab und kollidierten mit der Mittelschutzplanke. Beide Beteiligten wurden leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf über 20.000 Euro geschätzt.

Atemtest über 1 Promille – Blutentnahme angeordnet

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei der 46-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Zudem konnte laut Polizei die Einnahme von Medikamenten nicht ausgeschlossen werden. Nachdem im Rettungswagen keine akut behandlungspflichtigen Verletzungen festgestellt wurden, erfolgte bei der Polizei in Neu-Ulm eine Blutentnahme zur weiteren Abklärung.

Führerschein sichergestellt – mögliche Konsequenzen

Den Führerschein stellte die Polizei vor Ort sicher. Sollte die Blutuntersuchung den Atemtest bestätigen, drohen der Unfallverursacherin eine empfindliche Geldstrafe sowie der Entzug der Fahrerlaubnis.

Feuerwehren sichern Unfallstelle ab

Die Feuerwehren Senden und Weißenhorn waren im Einsatz und sicherten die Unfallstelle während der Maßnahmen ab.

Hinweis: Alkohol und Medikamente können die Reaktionsfähigkeit massiv beeinträchtigen – gerade nachts auf Bundesstraßen ist der Sicherheitsabstand entscheidend.

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