Auf der A7 bei Illertissen ist es am Freitagnachmittag, 02.01.2026 bei starkem Rückreiseverkehr Richtung Norden zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Sattelzug gekommen. Der Crash führte kurzfristig zu einer Vollsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Norden und löste einen massiven Rückstau aus.
Unfallhergang: Volvo streift Mittelschutzplanke und kollidiert mit Lkw
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 82-Jähriger gegen 15:00 Uhr mit einem Volvo S60 auf dem linken Fahrstreifen in nördlicher Richtung unterwegs. Aus bislang unklarer Ursache kam der Wagen nach links von der Fahrbahn ab und streifte die Mittelschutzplanke. Durch ein zu starkes Gegenlenken geriet der Pkw anschließend nach rechts und prallte in einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug.
Der Volvo krachte frontal in die hintere Aufliegerachse des Lkw und kam stark beschädigt an der Mittelschutzplanke zum Stehen.
Rettungsdienst, Feuerwehr und THW im Einsatz
Der 82-jährige Fahrer wurde vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 47-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der Volvo war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Am Sattelzug wurde unter anderem die Druckluftbremsanlage teilweise beschädigt. Das THW Neu-Ulm konnte den Lkw vor Ort provisorisch instand setzen, sodass er seine Fahrt bis zum nahegelegenen Parkplatz Reudelsberger Forst fortsetzen konnte. Die Feuerwehr Illertissen übernahm Verkehrssicherungsmaßnahmen an der Unfallstelle.
Sperrung und Stau auf der A7 Richtung Norden
Die Fahrbahn in Richtung Ulm bzw. Richtung Norden musste zunächst für etwa eine Stunde komplett gesperrt werden. Danach konnte zumindest der linke Fahrstreifen bis zur endgültigen Räumung wieder freigegeben werden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens kam es zu erheblichen Behinderungen und langem Stau.
Der Gesamtschaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt.









