In der Silvesternacht und am frühen Neujahrsmorgen musste die Polizeiinspektion Memmingen mehrfach ausrücken. Gemeldet wurden unter anderem eine Ruhestörung durch laute Musik im Ortsteil Amendingen, eine Auseinandersetzung bei einer Silvesterfeier in Volkratshofen mit Verletzten und Sachschaden sowie eine Fahrzeugkontrolle nach dem Abbrennen von Feuerwerk innerhalb einer städtischen Verbotszone, bei der eine PTB-Schreckschusswaffe aufgefunden wurde.
Amendingen: Laute Musik in der Dirrstraße – Musikbox sichergestellt
Im Ortsteil Amendingen wurde eine Streife am 01.01.2026 um 01:54 Uhr in die Dirrstraße gerufen. Grund war laute Musik. Nach Angaben der Polizei kam es zu mehreren Einsätzen, da ein 31-jähriger rumänischer Staatsbürger mit einer Musikbox wiederholt die Ruhe störte. Trotz Belehrung zeigte sich der Mann uneinsichtig, weshalb die Musikbox sichergestellt wurde.
Bei der Personalienfeststellung verweigerte er zudem die Angabe seiner Daten. Den 31-Jährigen erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Ruhestörung und Verweigerung der Personalienangabe.
Volkratshofen: Silvesterfeier eskaliert – Verletzte und 2.000 Euro Sachschaden
Im Ortsteil Volkratshofen kam es am 01.01.2026 um 03:30 Uhr bei einer Silvesterfeier aus bislang ungeklärten Gründen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Beim Eintreffen der Polizeistreifen hatten sich die Beschuldigten bereits entfernt. Im Verlauf der Streitigkeit wurde eine Glastür beschädigt, wodurch ein Sachschaden von rund 2.000 Euro entstand.
Leicht verletzt wurden ein 16-jähriger und ein 19-jähriger Deutscher sowie ein 22-jähriger Deutsch-Italiener. Die geflüchteten Beschuldigten konnten im Rahmen der Fahndung in einem Fahrzeug festgestellt werden. Gegen einen 19-jährigen sowie einen 18-jährigen Afghanen und einen 18-jährigen Deutsch-Türken wird wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt. Alle Beteiligten waren alkoholisiert.
Innenstadt: Feuerwerk in Verbotszone – bei Kontrolle PTB-Schreckschusswaffe gefunden
Bereits am 31.12.2025 um 22:35 Uhr wurde in Memmingen ein Fahrzeug kontrolliert, nachdem ein Mitfahrer, ein 20-jähriger Deutsch-Kasache, einen Feuerwerkskörper „Hinter dem Salzstadel“ abgebrannt hatte – und damit innerhalb einer städtischen Verbotszone.
Bei der Kontrolle des Pkw fanden die Beamten bei einem weiteren Mitfahrer, einem 19-jährigen Deutsch-Bosnier, eine geladene und zugriffsbereite PTB-Schreckschusswaffe samt Munition. Waffe und Munition wurden sichergestellt. Den 20-Jährigen erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach der Stadtsatzung, den 19-Jährigen eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz.
Hinweis: Die Polizei weist regelmäßig darauf hin, dass Verbotszonen für Feuerwerk und das Mitführen von Waffen (auch Schreckschusswaffen) erhebliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können – besonders, wenn sie geladen und griffbereit mitgeführt werden.









