Überladen auf der A7 bei Oy-Mittelberg gestoppt: Fahrer mit mutmaßlich gefälschtem Führerschein unterwegs

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 19.12.2025 hat die Polizei auf der A7 im Bereich Oy-Mittelberg einen 28-jährigen Ukrainer mit einem polnischen Kleintransporter kontrolliert. Dabei ergab sich anhand der vorgelegten Ladepapiere der Verdacht, dass das Fahrzeug deutlich überladen sein könnte. Die Beamten untersagten daraufhin zunächst die Weiterfahrt.

Am Freitagvormittag wurde der Transporter gewogen – mit einem klaren Ergebnis: Statt der zulässigen 3.500 Kilogramm brachte das Fahrzeug 5.180 Kilogramm auf die Waage. Das entspricht einer Überladung von 48 Prozent. Überladene Fahrzeuge gelten als erhebliches Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr, da sich unter anderem Bremsweg, Fahrstabilität und Reifenbelastung deutlich verschlechtern können.

Zweifel am Führerschein – Verdacht bestätigt

Im Zuge der weiteren Sachbearbeitung kamen zusätzlich Zweifel an der Echtheit des ausgehändigten ukrainischen Führerscheins auf. Nach einer genaueren Prüfung bestätigte sich der Verdacht der Einsatzkräfte: Das Dokument soll nicht echt gewesen sein.

Damit muss der 28-Jährige nun nicht nur mit Konsequenzen wegen der Überladung rechnen, sondern auch mit Anzeigen wegen Urkundenfälschung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Weiterreise nur nach Sicherheitsleistung

Nach dem Hinterlegen einer Sicherheitsleistung konnte der Mann seine Reise fortsetzen – allerdings nicht mehr als Fahrer. Nach Angaben der Polizei ging es für ihn zu Fuß beziehungsweise als Beifahrer weiter.

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