Ermittlungen nach Feuerwerksfunden bei Jugendlichen führen zu großer Durchsuchungsaktion
In Oberfranken hat die Polizei am Mittwoch, 17.12.2025 eine großangelegte Durchsuchungsaktion durchgeführt. Hintergrund sind umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei, die ihren Ursprung bereits im November 2024 hatten: Damals waren im Raum Bamberg Jugendliche mit unerlaubten sowie erlaubnispflichtigen Feuerwerkskörpern angetroffen worden.
Daraufhin nahmen die Kriminalpolizeien Bamberg und Bayreuth unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Bayreuth die Ermittlungen auf. Im Fokus stand schließlich ein 35-jähriger tatverdächtiger Pyrotechnikverkäufer aus Oberfranken. Er soll erlaubnispflichtiges Feuerwerk der Kategorien F3 und F4 an Privatpersonen verkauft haben – ohne die dafür nötige behördliche Erlaubnis.
Zehn Objekte durchsucht – in sieben Fällen Feuerwerk sichergestellt
Im Zuge der Ermittlungen identifizierten die Beamten mehrere mutmaßliche Abnehmer des illegal vertriebenen Feuerwerks. Am Mittwoch wurden daraufhin insgesamt zehn Objekte in Oberfranken durchsucht. In sieben der durchsuchten Objekte stellten die Einsatzkräfte Feuerwerkskörper der erlaubnispflichtigen Kategorien sicher. Außerdem fanden die Ermittler Feuerwerk ohne erforderliche CE-Kennzeichnung.
Polizei warnt vor illegaler Pyrotechnik – besonders vor Silvester
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor der Nutzung illegaler oder nicht zugelassener Feuerwerkskörper. Bei unsachgemäßem Umgang drohen schwerste Verletzungen – in Einzelfällen könne der Umgang sogar lebensgefährlich sein. Gerade rund um Silvester komme es immer wieder zu folgenschweren Unfällen.
Strafverfahren nach Sprengstoffgesetz
Sowohl der mutmaßliche Verkäufer als auch die mutmaßlichen Käufer müssen sich nun strafrechtlich verantworten. Gegen sie wird wegen eines Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.









