Mindelheim: Schockanrufe im Vorwahlbereich – Polizei warnt vor falschen Beamten und Kautionsforderung

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Im Vorwahlbereich Mindelheim ist es zu mehreren Schockanrufen gekommen. Die Täter gaben sich am Telefon als Kriminalbeamte (u. a. „Kriminalhauptkommissar aus Augsburg“) aus, warnten vor angeblichen Einbrechern und forderten Betroffene auf, Geld und Schmuck bereitzulegen – teils sogar mit der Forderung einer Kaution von 10.000 Euro.
Alle bekannt gewordenen Angerufenen reagierten richtig, legten auf und informierten die Polizei. Nach Einschätzung der Polizeiinspektion Mindelheim dürfte die Zahl der Anrufe deutlich höher liegen; Erfolgsfälle sind bislang nicht bekannt.

Als wirksames Instrument hat sich der Alarmverteiler der PI Mindelheim erwiesen: Firmen, Gemeinden und Privatpersonen werden per E-Mail rasch über aktuelle Betrugsphänomene informiert und leiten die Warnung weiter, sodass in kurzer Zeit viele Menschen erreicht werden. Über diesen Verteiler verbreitet die Polizei auch Präventionshinweise, aktuell etwa die Aktion „7 Wochen – 7 Tipps“, einen Messenger-Kurs gegen Missbrauch.

So schützen Sie sich vor Schockanrufen

    • Legen Sie bei Zweifeln sofort aufkeine Daten, kein Geld herausgeben.

    • Rufen Sie selbst die 110 oder die bekannte Dienststellennummer an (Nummer nicht aus dem Anruferdisplay übernehmen).

    • Keine Abholungen von Wertsachen durch vermeintliche Polizei.

    • Sensibilisieren Sie insbesondere ältere Angehörige und Nachbarn.

    • In akuten Fällen: 110 – für Präventionsinfos: Aufnahme in den Alarmverteiler der PI Mindelheim per E-Mail an pp-sws.mindelheim.pi@polizei.bayern.de.

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