Am 12.12.2025 haben Kräfte des Polizeipräsidiums Niederbayern in enger Zusammenarbeit mit Spezialkräften, dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) und unter Sachleitung der Generalstaatsanwaltschaft München – Zentrale zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) fünf Tatverdächtige festgenommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde damit mutmaßlich ein Anschlagsplan auf Weihnachtsmärkte im Raum Dingolfing-Landau vereitelt. Ein ausländischer Nachrichtendienst war nicht beteiligt.
Den Ermittlern zufolge soll ein 56-jähriger ägyptischer Staatsangehöriger in einer Moschee im Landkreis dazu aufgerufen haben, in der Weihnachtszeit 2025 mit einem Fahrzeug einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt zu begehen, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen. Dies wird derzeit als Versuch der Bestimmung zum Mord bewertet. Drei weitere Männer (30, 28, 22 Jahre; marokkanische Staatsangehörigkeit) sollen sich zur Tatbegehung bereit erklärt haben; ihnen wird die Bereiterklärung zum Mord vorgeworfen. Ein 37-jähriger Syrer soll den Tatentschluss bestärkt haben. Derzeit gehen die Behörden von einer islamistischen Motivation aus.
Die fünf Beschuldigten wurden am 13.12.2025 dem Haftrichter vorgeführt. Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München (ZET) erließ ein Ermittlungsrichter am Amtsgericht München vier Haftbefehle; die Betroffenen sitzen in Untersuchungshaft in verschiedenen Justizvollzugsanstalten. Der fünfte Tatverdächtige wurde nach Polizeiaufgabengesetz in Präventivgewahrsam genommen.
Die Ermittlungen dauern an, weitere Details werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht veröffentlicht. Es gilt die Unschuldsvermutung.








