Am Samstag, 13.12.2025, startete ein 45-jähriger deutscher Bergsteiger gegen 05:00 Uhr bei der Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn zu einer Alleinwanderung in Richtung Zugspitze. Sein Plan: je nach Bedingungen soweit wie möglich aufzusteigen und anschließend wieder umzukehren.
Auf etwa 1.950 Metern Seehöhe geriet der Bergsportler – trotz Steigeisen und Pickel – in vereistes, absturzgefährliches Gelände. Weder ein sicherer Weiteraufstieg noch ein Abstieg waren möglich. Um 09:34 Uhr setzte der Mann den Notruf ab.
Die alarmierten Einsatzkräfte bargen den Alpinisten unverletzt: Der Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“ führte eine Taubergung durch und brachte den Mann sicher ins Tal.
Die Polizei mahnt angesichts winterlicher Verhältnisse zur realistischen Tourenplanung, aktuellen Lawinen- und Wetterinfo, vollständiger Sicherheitsausrüstung sowie zum Verzicht auf Alleingänge in heiklem Gelände.









